über meine Heimatstadt, das Internet und natürlich über Webdesign.
Ausnahmsweise kommt mal wieder etwas einigermaßen Vernünftiges im Zusammenhang mit dem Internet aus Berlin. Die Kampagne watch your web
will Kinder und Jugendliche auf die Gefahren im Internet aufmerksam machen und für das Thema Datenschutz sensibilisieren. Auf watchyourweb.de findet man eine schon fast kitschig bunte Website, die ganz im Sinne des Mitmach-Web
daher kommt.
Spricht man heute über Datenschutz, so stößt man nicht selten auf Desinteresse oder wird scherzhaft gar als paranoid abgestempelt. In Zeiten von kostenlosen Google-Diensten, „Social Networks“ und allen möglichen Web2.0 Angeboten ist es schon fast unmöglich keine persönlichen Datenspuren zu hinterlassen. Auf den ersten Blick ist das ja auch kein Problem, geschweige denn gefährlich. Vor einiger Zeit las oder hörte ich mal einen Spruch eines Datenschützers, der seine Situation sehr trefflich umschrieb. Sinngemäß sagte er, das Problem der Datenschützer sei es, dass die breite Masse erst aufwacht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und es stimmt schon, man denkt sich nichts dabei, wenn man seine Daten anderen überantwortet, wenn man sich dessen überhaupt bewusst ist.
Das Internet ist aber längst nicht der einzige Ort, an dem man eher unbewusst seine Daten verliert
. Wer heute noch denkt, seine persönlichen Daten seien nicht schützenswert, dem empfehle ich, sich folgendes Video anzusehen:
Der Gläserne Deutsche – wie wir Deutsche ausgespäht werden
Nachtrag: die Dokumentation ist bei Youtube zu finden: Der gläserne Deutsche