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	<title>Aktuelle Artikel auf dNaber.de &#187; Medien</title>
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	<description>Die zehn neuesten Beiträge aus dem Blog von David Naber.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 18:15:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>New wave</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Googles neuester Wurf „Wave“ schaut auf den ersten Blick gar nicht so neu aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/K0O4od94OvQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/K0O4od94OvQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><span id="more-854"></span></p>
<dl>
<dt>Hi, I&#8217;m Stef.</dt>
<dd>And I&#8217;m Greg.</dd>
<dt>We&#8217;re cool.</dt>
<dd>We&#8217;re from google.</dd>
<dt>*winkt in die Kammera*</dt>
<dd> We use wave. </dd>
<dt>Oh yes, wave ist cool.</dt>
<dd>E-mail is uncool.</dd>
<dt>It&#8217;s so old</dt>
<dd>My granny uses e-mail.</dd>
<dt>Bah, we need some new stuff.</dt>
<dd><q>Why?</q>, you ask?</dd>
<dt>I don&#8217;t understand the question, you Greg?</dt>
<dd>No, but… erm, here ist wave!</dd>
<dt>It&#8217;s totaly new and great.</dt>
<dd>And new …</dd>
</dl>
<h3>Von allem ein Wenig</h3>
<p>Nach dem sich die Beiden aus dem Video so große Mühe gegeben haben, die unzähligen Vorteile von Googles neuestem Streich „Google Wave“ anzupreisen, <em>musste</em> ich das auch mal ausprobieren. Also hab ich nach einer Einladung Ausschau gehalten um zum erlesenen Kreis der Tester zu gehören, denn der Dienst befindet sich noch im Teststadium.</p>
<p>Mein erster Eindruck: Google versucht mit Wave die eierlegende Wollmilchsau 2.0 auf die Beine zu stellen. In Wave vereinen sich zentrale Kommunikationsmechanismen, die das Internet (z.T. schon sehr lange) zu bieten hat. Das „Neue“  ist also eher eine Mischung aus Internetforum, Chat  und etwas E-Mail ohne die spezifischen Nachteile der einzelnen Methoden zu verbessern. Im Gegenteil. In einem Forum und bei E-Mail kann ich jeder Nachricht einen Titel bzw. einen Betreff geben. Waves haben keinen Titel. Dafür kann man an einer (oder einem?) Wave mehrere Kontakte teilhaben lassen und sie sogar öffentlich zugänglich machen. Was im ersten Moment sehr praktisch klingt, wird schon bei nur zwei Teilnehmern schnell unübersichtlich, denn jeder kann in Echtzeit in den Nachrichtenverlauf an beliebiger Stelle herein schreiben, sogar die Beiträgen der anderen Adressaten verändern. Eine durchdachte Struktur (optisch wie semantisch) vermisse ich hier sehr. Unter der Haube handelt es sich bei dem Wave Benutzeroberfläche um eine fettige Div-Suppe mit Tabellenwürzung.  Dabei wird beim Einloggen dringend empfohlen, entweder Firefox 3.5, Safari 4 oder den neuesten Google Chrome zu verwenden. Warum also nicht auf HTML 5 setzen, dass eine Vielzahl an Struktur-Elementen bietet, also wie geschaffen wäre für komplexe Dokumentenstrukturen wie Wave?</p>
<p>Überhaupt, Tippen mit Echtzeitübertragung… Jeder der Online ist, sieht die Cursorposition des Teilnehmers, der gerade in der Wave schreibt, jeden Tippfehler, jede falsche oder undurchdachte Formulierung, alles. Sieht mit unter lustig aus, nervt aber wenn man, wie ich, ein bis zwei Anläufe braucht, bis man die richtige Formulierung hat.</p>
<p>Für Windowsnutzer ist Google Wave (zur Zeit) eine reine Webanwendung, d.h. ich kann nur mit dem Browser „waven“, was noch sehr langsam und stockend vor sich geht, selbst mit Firefox 3.5 oder Opera 10 (Googles Hausbrowser Chrome habe ich nicht). Eine Desktopanwendung gibt es wohl nur für Mac-User. Die können dann auch gleich aus iPhoto Bilder per Drag&amp;Drop in ein Wave einfügen. Das kann man mit jedem vernünftigen E-Mailprogramm auch unter Windows.</p>
<p><em>Natürlich</em> gibt es auch Schnittstellen für Twitter und Blogs. So kann man Waves mit einem Blog „verknüpfen“ um dann von der Wave in das Blog zu schreiben und anders herum.</p>
<p>Schaut man sich das ganze an, wird einem schnell klar, dass wenn sich der Dienst durchsetzt, er sehr ressourcenintensiv werden dürfte. Globale Echtzeitkommunikation mit Konferenzschaltungs-Charme, das braucht Rechenpower. Rechenpower, wie nur Google sie „kostenfrei“ bereit stellen kann.</p>
<h3>Kosten und Nutzen</h3>
<p>Die Frage nach dem Sinn und Zweck von Google Wave hat sich mir eigentlich gleich zu Anfang gestellt. Ich komme wunderbar mit E-Mail, ICQ und ein paar Internetforen zurecht. Allerdings ist die Frage nach dem „Warum“ im Web 2.0 aussichtslos. Irgendwo werden sich immer neue Bedarfsnischen auftun, die gefüllt werden wollen.  Am Ende muss die Frage nur jeder für sich beantworten können. Für mich bleibt der fade Beigeschmack, dass mit Wave ein riesiger Konzern wie Google noch genauere Profile von seinen <em>Kunden</em> bekommt.</p>
<p>Fazit: Google Wave ist im jetzigen Stadium ein unübersichtliches, zäh zu bedienendes Medium, dessen Mehrwert gegenüber bisher Vorhandenem sich mir nicht erschließt. Wer es selbst einmal probieren möchte,  ich habe noch „Einladungen“ zu vergeben.</p>
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		<title>„Quelle: Internet“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ich heute Morgen im Sat1 Frühstücksfernsehn sehen musste, ließ mich fast an die Decke gehen. Es ging mal wieder um das Thema dieser Tage: der Amoklauf von Winnenden. Wie damit in vielen privaten TV-Sendern umgegangen wird ist an Sensationslust und Ignoranz kaum zu überbieten. Es reicht nicht, Stunden nach der Tat, möglichst viele schockierende …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich heute Morgen im Sat1 Frühstücksfernsehn sehen musste, ließ mich fast an die Decke gehen. Es ging mal wieder um <em>das</em> Thema dieser Tage: der Amoklauf von Winnenden. Wie damit in vielen <span style="text-decoration: line-through;">privaten</span> <acronym title="Television">TV</acronym>-Sendern umgegangen wird ist an Sensationslust und Ignoranz kaum zu überbieten. <span id="more-150"></span></p>
<p>Es reicht nicht, Stunden nach der Tat, möglichst viele schockierende Bilder von offensichtlich noch völlig verstörten Menschen zu zeigen und das Leid quasi hautnah zu transportieren. Inzwischen will man auch Zusammenhänge zur Tat und potentielle Nachahmer im Internet gefunden haben. Dabei werden zweifelhafte Zitate aus einem Counterstrike-Forum aus dem Zusammenhang gerissen, in denen solche Gewalttaten angeblich verherrlicht werden. Natürlich zeigt man auch die entsprechenden Szenen aus Counterstrike und anderen Ego-Shootern sowie diverse Youtube-Videos, die Täter vorhergegangener Taten zeigen sollen.  Untertitelt ist das ganze mit folgenden zwei Worten: „Quelle: Internet“. Das Internet als dunkler Sumpf für potentiell Gewalttätige. Das ist in etwa so, als würde man bei dem Zitat eines Gedichtes die Quelle „Buch“ angeben. Pietät und Zurückhaltung ist im Kampf um die Quote offenbar keinen Cent mehr wert.</p>
<p>Nachtrag(13.03):</p>
<p>Wie „gut“ mancherorts recherchiert wurde zeigt die <a href="http://krautchan.net/" rel="external">Stellungnahme der Betreiber</a> des Forums krautchan.net bezüglich der angeblichen Ankündigung der Tat im Internet auf eben diesem Forum.</p>
<p>Dass man auf Bildblog.de <a href="http://www.bildblog.de/6413/wie-bild-den-amoklauf-in-szene-setzt/" rel="external">über den Fall lesen muss</a>, war auch zu erwarten.</p>
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