Internet

Trends und Entwicklungen im WWW.

01.12.2009 New wave

Googles neuester Wurf „Wave“ schaut auf den ersten Blick gar nicht so neu aus.

06.11.2009 Warum individueller Inhalt so wichtig ist

Willkommen beim wohl unpassendsten Suchwort.

22.06.2009 Did you know?

18.06.2009 Die Büchse der Pandora

…hat der Bundestag, entschuldigung, haben die Ignoranten der großen Koalition gerade geöffnet, indem sie das Zensursulagesetz durch gewunken haben. Entgegen aller heftiger Kritik aus der Opposition, entgegen der Meinung vieler Sachverständiger, entgegen dem Wunsch von 134.000 deutschen Bundesbürgern, die Frau Noll aber als aus irgendwelchen Online-Communities abstempelt, ja selbst entgegen der Meinung von direkt Betroffenen. Leider habe ich die Debatte im Phönix-Livestream verfolgt. Denn was dort zur Aussprache kam, gibt zu denken. Entweder sind die Damen und Herren Volksvertreter von CDU/CSU und SPD im höchsten Maß beratungsresistent, oder man muss ihnen unterstellen, genau zu wissen, dass dieses Gesetz nicht einem missbrauchten Kind weiter helfen wird und die Sache mit der Kinderpornografie nur ein Vorwand ist. Diesen Gedanken will ich aber gar nicht weiter verfolgen, sonst dreht sich mir der Magen endgültig rum.

Sehr beeindruckt war ich von Jörg Tauss, der scheinbar als einziger aus der SPD verstanden hat, was dort gerade beschlossen wurde. Nach der namentlichen Abstimmung durfte er seine Stellungname vortragen, in dem er begründete, warum er diesem Gesetz nicht zugestimmt hat.

Streng genommen, kann man den deutschen Staat jetzt auch nicht mehr als Demokratie bezeichnen, denn das Prinzip der Gewaltenteilung, ein grundlegender Bestandteil einer Demokratie ist mit diesem Gesetz missachtet worden.

Da bleibt einem nur noch die Möglichkeit, sich im September an die Schandtaten der großen Koalition zu erinnern, wenn man zur Bundestagswahl geht!

Nachtrag:
Auf abgeortnetenwatch.de kann man das Abstimmungsverhalten für diese Abstimmung begutachten.

Nachtrag vom 19.06.:
Die Rede von Jörg Tauss gibt es jetzt auf Youtube.

09.06.2009 Watch your web

Ausnahmsweise kommt mal wieder etwas einigermaßen Vernünftiges im Zusammenhang mit dem Internet aus Berlin. Die Kampagne watch your web will Kinder und Jugendliche auf die Gefahren im Internet aufmerksam machen und für das Thema Datenschutz sensibilisieren. Auf watchyourweb.de findet man eine schon fast kitschig bunte Website, die ganz im Sinne des Mitmach-Web daher kommt.

19.05.2009 Adblock Plus verschönern

In meinem Freundeskreis wurden Stimmen laut, dass mein Blog zwar ganz toll sei, aber keiner versteht, was ich hier schreibe. Daher schreibe ich heute mal ein Artikel, der auch dem Otto-Normal-Surfer behilfich sein kann.

Adblock Plus ist ein Addon für Firefox, das zuverlässig gefühlte 99,9% aller Werbeeinblendungen und Google-adds verschwinden lässt. Wem das noch nicht reicht, der kann nervige Objekte auf einer Seite über einen Button problemlos in die Filterliste aufnehmen. Problematisch wird es allerdings, wenn dieser Button die Inhalte der Seite überdeckt.

20.04.2009 SEO Zauber

Ich habe mich in der vergangenen Zeit mal intensiver mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung befasst, speziell mit der sog. Offpage-Optimierung, da ich in dieser Hinsicht für meine eigene Seite noch nicht groß tätig geworden bin. Da ich dieser Tage bei Google aber ziemlich abgestürzt bin, hielt ich es für ratsam, mal genauer hin zu schauen. Was ich allerdings an Möglichkeiten fand, lässt mich an der Sinnhaltigkeit des ganzen Themas reichlich zweifeln.

14.04.2009 Wahlkampf 2.0

Barak Obama hat es vorgemacht, im Superwahljahr versuchen die deutschen Parteien nach zu ziehen: Wähler werben übers Web. Gestern las ich auf tagesschau.de, dass die beiden großen Volksparteien ihre Websites komplett überarbeitet hätten. Da spätestens in Zeiten des Wahlkampfes wirklich jeder Besucher wichtig sein dürfte, lohnt sich auch mal ein vergleichender Blick darauf, wer mehr aus seinen Seiten kitzelt hinsichltich Zugänglichkeit und Nutzerfreundlichkeit.

10.04.2009 Der gläserne Mensch

Spricht man heute über Datenschutz, so stößt man nicht selten auf Desinteresse oder wird scherzhaft gar als paranoid abgestempelt. In Zeiten von kostenlosen Google-Diensten, Social Networks und allen möglichen Web2.0 Angeboten ist es schon fast unmöglich keine persönlichen Datenspuren zu hinterlassen. Auf den ersten Blick ist das ja auch kein Problem, geschweige denn gefährlich. Vor einiger Zeit las oder hörte ich mal einen Spruch eines Datenschützers, der seine Situation sehr trefflich umschrieb. Sinngemäß sagte er, das Problem der Datenschützer sei es, dass die breite Masse erst aufwacht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und es stimmt schon, man denkt sich nichts dabei, wenn man seine Daten anderen überantwortet, wenn man sich dessen überhaupt bewusst ist.

Das Internet ist aber längst nicht der einzige Ort, an dem man eher unbewusst seine Daten verliert. Wer heute noch denkt, seine persönlichen Daten seien nicht schützenswert, dem empfehle ich, sich folgendes Video anzusehen:

Der Gläserne Deutsche – wie wir Deutsche ausgespäht werden

02.04.2009 Editor beim ODP

Seit heute bin ich Editor beim “Open Directory Project” für die Kategorie ../Volleyball/Vereine/Deutschland/Sachsen.

Wer es noch nicht kennt: Beim ODP handelt es sich um ein Verzeichnis von Websites, das sich zur Aufgabe gemacht hat möglichst viele Inhalte des Internets zu sammeln. Dabei kann jeder eine Seite für einen bestimmten Themenbereich vorschlagen, die dann nach Überprüfung durch einen Editor aufgenommen wird, oder eben nicht. Voraussetzung ist natürlich sinnvoller Inhalt. Leider scheint das ganze etwas unterbesetzt zu sein, sodass durchaus auch mal ein Jahr ins Land gehen kann, bevor eine vorgeschlagene Seite aufgenommen wird.

1 weitere Seiten, voll mit Artikeln: